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Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband- Gesamtverband e.V.

Der PARITÄTische ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege.
Dem Gesamtverband und seinen Landesverbänden sind insgesamt ca. 10.000 Mitgliedsorganisationen angeschlossen, die in allen Bereichen sozialer Arbeit tätig sind.

Der Verband bezweckt insbesondere die fachliche, rechtliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Absicherung seiner gemeinnützigen Mitgliedsorganisationen, die fachlich methodische Förderung und Weiterentwicklung der sozialen Arbeit und der vorschulischen, schulischen und außerschulischen Bildung, die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Entwicklung wohlfahrtspflegerischer Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger, die Pflege ehrenamtlicher Mitarbeit, die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnis für die soziale Praxis, die Information und Aufklärung der Öffentlichkeit über die Belange sozialer Arbeit, die Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Wohlfahrtspflege sowie die Zusammenarbeit zwischen freier Wohlfahrtspflege und Entscheidungsträgern sowie Entscheidungsträgerinnen in Politik und Verwaltung.

Getragen von der Idee der Parität, d. h. der Gleichheit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten, getragen von den Prinzipien der Toleranz, Offenheit und Vielfalt, will der PARITÄTische Mittler sein zwischen Generationen und zwischen Weltanschauungen, zwischen Ansätzen und Methoden sozialer Arbeit, auch zwi­schen seinen Mitgliedsorganisationen. Er ist der Idee sozialer Gerechtigkeit  verpflichtet, verstanden als das Recht eines jeden Menschen auf gleiche Chancen zur Verwirklichung seines Lebens in Würde und der Entfaltung seiner Persönlichkeit.

Der PARITÄTische fördert das soziale Engagement für den anderen und den Einsatz für die eigenen sozialen Belange. Er hilft den Betroffenen, ihre Interessen zu formulieren, vorzutragen und durch­zusetzen. Der PARITÄTische vertritt mit seinen Mitgliedsorganisationen insbesondere die Belange der sozial Benachteiligten und der von Ungleichheit und Ausgrenzung Betroffenen oder Bedrohten. Er wirkt auf eine Sozial- und Gesellschaftspolitik hin, die die Ur­sachen von Benachteiligung beseitigen, ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen und sachgerechte Rahmenbedingungen für eine zeitgemäße soziale Arbeit schaffen.

Maßnahmebeschreibungen