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Übersicht Maßnahmebeschreibungen

Maßnahmebeschreibung Verband Kurzbeschreibung Zweistufig
"Ich bin HIER! Willkommen." maximale Laufzeit der Förderungen bis 31.8.2018 Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband- Gesamtverband e.V.

Unter der Überschrift „Ich bin HIER! Willkommen." können sozialraumorientierte Maßnahmen für junge Menschen im Alter von 18 bis einschließlich 26 Jahre mit Fluchterfahrung gefördert werden. Ziel der Angebote ist es, die Teilnehmenden mit ihrer neuen Lebenswelt vertraut zu machen, ihre kulturellen Kompetenzen zu fördern und ihr Selbstkonzept zu stärken.

Für die Durchführung der Maßnahmen kommen verschiedene Formate in Betracht, die die Bündnisse je nach Konzept auswählen:

  • dreitägige Kurse
  • einwöchige Kurse
  • zweiwöchige Kurse.

Bis zu zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer können unter Anleitung von künstlerischen und pädagogischen Fachkräften durch einen kulturpädagogischen Ansatz ihren Sozialraum kennenlernen. „Ich bin HIER! Willkommen“ setzt darauf, durch vielfältige Angebote insbesondere die Sprache und Kommunikation der jungen geflüchteten Erwachsenen zu fördern.

Die Bündnispartner sollten gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verfolgen und über Erfahrungen in der Arbeit mit jungen Erwachsenen mit und ohne Fluchterfahrung verfügen.

Weiterführende Informationen, wie beispielsweise unsere Antragsfristen, finden Sie unter www.kms.paritaet.org

Nein
"MIT KUNST" für geflüchtete junge Erwachsene (KEINE ANTRAGSTELLUNG MEHR MÖGLICH!) Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V.

"MIT KUNST" – Projekte ästhetischer Bildung für geflüchtete junge Erwachsene

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler fördert als Verband unter dem Titel "MIT KUNST" Bildungsbündnisse, die Projekte für geflüchtete junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren durchführen. Ziel ist es, geflüchteten jungen Erwachsenen durch ästhetische Bildung einen Zugang zur Kunst, Kultur und zur eigenen Kreativität zu vermitteln.

Die Angebote werden inhaltlich und formal an die örtlichen Gegebenheiten der Bündnispartner angepasst.

Geplant sind zwei Angebotsformate, das "kleine Kunstpaket" und das "große Kunstpaket", mit 60 bis zu 200 Stunden. Umgesetzt werden diese Angebotsformate durch Kurse, die zeitlich unterschiedlich angelegt sein können. An einem Kurs nehmen jeweils ca. acht geflüchtete junge Erwachsene teil, möglich sind auch größere Gruppen mit entsprechender Betreuung.

Die Kursangebote spiegeln die ganze Bandbreite künstlerischer Techniken wider, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der kreativen Auseinandersetzung mit Themen ihrer Lebenswirklichkeit - beispielsweise Flucht, Kultur, Toleranz oder Migration – anwenden können. Auch Besuche von Kunstorten wie Museen und Ausstellungen sind möglich. Am Ende kann eine öffentliche Darbietung bzw. Ausstellung stehen.

Die Angebote werden von professionellen bildenden Künstlerinnen und Künstlern durchgeführt, von Sprachmittlern begleitet und von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern unterstützt.

In Frage kommende Bündnispartner sind neben BBK-Verbänden u. a. ehrenamtliche Flüchtlingsinitiativen, Träger von Flüchtlingsunterkünften, Migrantenverbände sowie kulturelle Einrichtungen und Vereine bzw. Initiativen aus dem Bereich der kulturellen Bildung sowie solche mit besonderem Zugang zur Zielgruppe.

Die Ausschreibung findet ab 15.08.2016 statt. Einsendeschluss für die Einreichung von Anträgen ist der 27.08.2016 (online und postalisch – es gilt das Datum des Poststempels).

Weitere Informationen unter www.bbk-bundesverband .de

In der Bundesgeschäftsstelle beraten Daniel Deppe und Bettina Knop,

Tel. 030 264 09 70, bfb-mit-kunst@bbk-bundesverband.de

Nein
"TGD_4: Workshops für geflüchtete junge Erwachsene bis 26 Jahre" (Antragstellung für 2018 möglich) Türkische Gemeinde in Deutschland e.V.

Geflüchtete im Alter von 18 bis 26 Jahren beschäftigen sich in Medien-, Schreib- und Fotowerkstätten sowie nachfolgenden Präsentationsvorbereitungen mit ihrer Lebenswelt. Sie erstellen Drehbücher, Videos, Radiobeiträge, Comics, Diashows, Audiowalks, Fotoausstellungen etc.. Mögliche Themen sind die Aufarbeitung ihrer Fluchtgeschichte oder die Auseinandersetzung mit ihrer neuen Heimat.

Durchführungszeitraum: je nach Art des Workshops drei bis fünf Tage; die Beantragung mehrerer Workshops ist gewünscht

Förderhöhe: unterschiedlich; je nach Art und Anzahl bewilligter Workshops

Die förderfähigen Einzelausgaben finden Sie in der Anlage „Überblick_förderfähige_Ausgaben_MeinLand-JEF“.

MeinLand – Zeit für Zukunft –JEF läuft bis Ende 2018.

Die letzten Maßnahmen sollten im September 2018 abgeschlossen sein.

Nein
Bildungsmaßnahmen für geflüchtete junge Erwachsene bis einschließlich 26 Jahre: Frauen iD Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.

Frauen iD

Das Paritätische Bildungswerk initiiert als Verband unter dem Titel „Frauen iD“ Bündnisse für Bildung, die kulturelle Projekte für geflüchtete junge Frauen zwischen 18 und 26 Jahren durchführen. Ziel ist es, das Selbstwertgefühl und die Selbstlernkompetenzen der geflüchteten Frauen „in Deutschland“ („iD“) durch kulturelle Bildungsangebote zu fördern.

Gefördert werden Kulturangebote aus allen Sparten wie Malerei, Theater, Musik, Tanz und angewandte Kunst. Die Angebote finden in Form von geschlechtshomogenen Gruppen mit mindestens acht teilnehmenden Frauen im Umfang von 20 bis zu 160 Unterrichtstunden statt. Sie werden von weiblichen Fachkräften aus Kunst und Pädagogik geleitet.  Ehrenamtliche Mentorinnen übernehmen in den Angeboten Vorbild-, Austausch- oder Helferfunktionen und unterstützen die teilnehmenden Frauen darin, ihre Fluchtsituation oder Rollenbilder künstlerisch zu reflektieren und persönliche Perspektiven in der Aufnahmegesellschaft zu entwickeln. Abschluss der Projekte ist eine öffentliche Präsentation der gemeinschaftlich geschaffenen Werke.

Die Bündnisse setzen sich z.B. zusammen aus Betreuungsorganisationen vor Ort, Familienzentren, Jugendämtern, Jugendbildungswerken sowie lokalen Kooperationen der bürgerschaftlichen Flüchtlingshilfe oder auch MigrantInnenselbstorganisationen, Mehrgenerationenhäusern, Nachbarschaftszentren und Organisationen, die Frauen fördern.

Ansprechpartnerin: Indre Bogdan bogdan@pb-paritaet.de

www.frauen-id.de

Nein
Förderung von Bildungsmaßnahmen für geflüchtete junge Erwachsene bis 26 Jahre: Kino verbindet! Arbeitsgemeinschaft Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. (AG Kino-Gilde e.V.)

Mögliche Maßnahmen sind: 

1. Moderierte Filmvorführungen für geflüchtete junge Erwachsene.

2. Moderierte öffentliche Filmvorführungen an denen die geflüchteten jungen Erwachsenen und die Bevölkerung teilnehmen. 

Ja
Förderung von Bildungsmaßnahmen für geflüchtete junge Erwachsene bis 26 Jahren: Kulturplus AKSB - Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Das Projekt sieht eine Auswahl von Veranstaltungsformaten und thematischen Zugängen mit einem unterschiedlichen Zeitumfang vor. Für lokale Projektvorhaben unter Beteiligung von mindestens drei Bündnispartnern (lokale Bündnisse) soll aus den folgenden Konzeptelementen für den Projektantrag eine Auswahl getroffen werden. Der Bezug zu Medien ist dabei ein Pflichtbestandteil.

 Maßnahmenumfang:

  • Kurzveranstaltungen (KV) mit bis zu 3 Zeitstunden; in der Regel bis zu max. 5 Tagen auch als Veranstaltungsreihe, Abweichungen nach unten möglich.
  • Tagesveranstaltungen (TV) mit 6 Zeitstunden; in der Regel bis zu max. 5 Tagen auch als Veranstaltungsreihe, Abweichungen nach unten möglich. Möglichkeit der Beantragung einer Abschlussveranstaltung.
  • Internatsveranstaltungen (IV) mit bis zu 8 Zeitstunden, in der Regel bis zu max. 5 Tagen, Abweichungen nach unten möglich, vor allem unter Berücksichtigung An- und Abreise. Möglichkeit der Beantragung einer Abschlussveranstaltung.

Thematischer Zugang:

Typ A: Gestaltende Kunst – Umwelt erschließen – sich selbst verorten

Junge volljährige Flüchtlinge erschließen sich ihre Umwelt: Kennenlernen von Bauten bzw. Stadtvierteln und Gemeindeteilen bzw. regionalen Gegebenheiten wie Alltags- und Essgewohnheiten durch gemeinsames Tun. Die Reflexion über diese Erfahrungen kann in Form von anschließend selbst gemalten Bildern, selbst angefertigten Modellen und Plastiken, Fotos und Filme, die während der Einzelmaßnahme erstellt worden sind, erfolgen.

Voraussetzung für die Zuordnung:
Erkundung mindestens einer Örtlichkeit bzw. einer Gruppenaktivität zu regionalen Gegebenheiten unter künstlerischer Hinsicht. Zusätzlicher Reflexionsprozess mit Medienproduktion oder medialer Unterstützung

Typ B: Darstellende Kunst/Filmkunst: Lebenslinien aufzeigen

Junge volljährige Flüchtlinge vermitteln ein Bild ihrer Lebenserfahrungen: Wir (er)finden Figuren und Geschichten z.B. in einem Theater-, Gesangs- oder Tanzworkshop mit (öffentlicher) Aufführung. Die Arbeit und die Ergebnisse werden zudem mit Bild- und Videoaufnahmen festgehalten. Das gesammelte (Bild-) Material wird von den Jugendlichen aufbereitet und als Film zu einer digitalen Zeitung, auf einer Website oder einem Blog zusammengestellt. Alternativ besteht die Möglichkeit in reinen Medienprojekten direkt einen Film zu erstellen.

Voraussetzung für die Zuordnung:
Arbeit an mindestens einem künstlerischen Projekt durch eigene kreative Gestaltung sowie Darstellung der Ergebnisse in medialer Form oder direkte Medienproduktion.

 Künstlerische Schwerpunkte

  • Medienproduktion mit Film, Web, Print
  • Tanz/Theater/Musical
  • Kunst/Kochen
Nein
Förderung von Bildungsmaßnahmen für geflüchtete junge Erwachsene: KMS_F Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum e.V.

Kultur ermöglicht neben dem kognitiven einen sinnlichen und emotionalen Zugang zur Welt und den gemeinsamen Visionen und Werten einer Gesellschaft. Allen Konzepten liegt ein weiter Kulturbegriff zugrunde, der auch jenseits von Sprachbarrieren zu vermitteln ist. 

Themenschwerpunkt 1: Alltagskultur entwickeln und erleben

Handlungsorientierte Bildungsangebote zielen auf eine Erweiterung der (Alltags-) Kulturtechniken der Zielgruppe. Oft ist es das erste Mal seit langer Zeit, dass die Teilnehmenden in einem geschützten Raum neue soziale und kulturelle Erfahrungen sammeln können wie z. B. die Zubereitung von Essen mit Nahrungsmitteln, die ihnen bisher unbekannt waren, die Tischkultur bei den gemeinsamen Mahlzeiten, der geregelte Tagesablauf, Servicequalität und Ästhetik.

Die Maßnahmen dieser Kategorie zielen darauf ab, neue Formen von Alltagskultur im Aufnahmeland kennen zu lernen und sich kreativ mit ihr auseinanderzusetzen, Austausch und Gemeinschaftserfahrung mit Andersdenkenden und Vertretern anderer Kulturen und Religionen zu ermöglichen und einen Rahmen für soziales und kulturelles Lernen zu ermöglichen.

Themenschwerpunkt 2: Kreativ-Workshops: Bildnerisches Gestalten

Es wird ein biografischer, lebensweltlicher und sozialräumlicher vorsprachlicher Bezug hergestellt. Dies kann z. B. darin bestehen, dass das Umfeld erforscht wird und dort Materialen gesammelt oder auch Installationen in der Natur gebaut werden. Der Zugang ist dabei immer niedrigschwellig und hat zum Ziel, die Lebenssituation für sich und andere wahrnehmbar zu machen und damit das Selbstwertgefühl zu steigern. Indem sie ihre Situation darstellen, können sie sich dazu verhalten, Distanz und Dissoziation herstellen und somit selbst zur Aufarbeitung und Bewältigung ihrer Fluchterlebnisse beitragen.

Themenschwerpunkt 3: Theater, Film, Musik, Medienkompetenz

Da die Zielgruppe noch nicht die Sprache des Aufnahmelandes spricht, ist es umso wichtiger vielfältige Ausdrucksformen zu ermöglichen. Neben dem bildhaften Gestalten im Themenschwerpunkt 2 stellt die pantomimische, lautmalerische und musikalische Darstellung einen weiteren Schwerpunkt dar. So können die Teilnehmenden sich künstlerisch mit ihrer Situation auseinandersetzen und sie zum Ausdruck bringen und zu einem frühen Zeitpunkt ihres Aufenthaltes an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben. Sie sind Akteure und Darsteller. Gedacht ist dabei an Improvisationstheater, die Erstellung von kleinen Filmen, Pantomime, Capoeira, an den Bau von Musikinstrumenten, die Einübung von kleinen Musikeinheiten. Diese vielfältigen Lern- und Akkulturationsprozesse helfen bei der Bewältigung der Fluchterlebnisse.

Ja
talentCAMPus 18plus: Bildungsmaßnahmen für geflüchtete junge Erwachsene bis einschließlich 26 Jahre Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.

Zielgruppe
18- bis 26-jährige geflüchtete junge Erwachsene, die nicht mehr zur Schule gehen und nicht an Maßnahmen mit Förderung aus dem SGB teilnehmen. Insbesondere diejenigen, die bislang wenige oder kaum Berührungspunkte zum Alltag und zur Kultur in Deutschland haben.

Konzept / Inhalt
talentCAMPus 18plus kombiniert niedrigschwellige sozialraumorientierte Sprachangebote zum Kennenlernen der Alltagskultur und freie kulturelle Angebote mit Exkursionen in das kulturelle Umfeld.

Format
Maßnahmen talentCAMPus 18 plus dauern mindestens 3 Tage und längsten bis zu 6 Wochen. Es können maximal 7 UE/Tag durchgeführt werden. Eine Maßnahme beginnt mit mindestens 10 Teilnehmern. Pro 10 bis 12 Teilnehmer/innen kann ein/e Dozent/in eingesetzt werden. Zusätzliche Dolmetscher und Sozialpädagogen ergänzen die Maßnahme; ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer begleiten und unterstützen Sie.

Nein