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Lesen macht stark: PROJEKTANTRAG (ab 2016) - Keine Antragstellung mehr möglich

HINWEIS: Bitte beachten Sie die Anhänge zum Antrag am Ende der Projektbeschreibung bzw. rechts im Antragsformular!

Inhalt bleibt die Leseförderung mit digitalen Medien; ansonsten gelten alle Regelungen aus der Förderrichtlinie des Bundes http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/foerderrichtlinie.php
Die Inhalte der bisherigen Module M1 – M5 können weiterhin aufgegriffen werden.

 

1. Anforderungen an die lokalen Konzepte der Antragsteller in der Übersicht

Zielgruppen- und altersgerechte Ausgestaltung:

  • Bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche (3 – 18 Jahre)
  • Förderung von Maßnahmen, die sich direkt an junge Flüchtlinge richten, kann innerhalb des bestehenden Förderprogramms und seiner Richtlinien erfolgen
  • Orientierung an der Lese- und Mediensozialisation (typisches Mediennutzungsverhalten) sowie an der typischen kognitiven/sozialen Entwicklungsphase der Zielgruppe bzw. der gewählten Altersgruppe
  • Sinnvolle Eingrenzung der Altersgruppe oder nachvollziehbare altersübergreifende Arbeit

Nachvollziehbares pädagogisches Konzept:

  • Orientierung an den Grundsätzen der Freizeitpädagogik / Abgrenzung zu schulischem Lernen; ggf. Sozialraumorientierung
  • Leseförderung im weitesten Sinne: Förderung von Lesekompetenz (Verstehen, Flüssigkeit etc.), literarischer Kompetenz, Sprachkompetenz, Erzählkompetenz, Schreibkompetenz; positiver Zugang zu Büchern/Bibliothek etc.
  • Leseförderung durch Förderung von Medienkompetenz (z.B. Informations- und Recherchekompetenz)
  • Handlungsorientiertes Projektlernen im Team
  • Zentrale Orientierung an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen

Erkennbare und nachvollziehbare Verknüpfung von Leseförderung mit praktischer Medienarbeit:

  • Aktive Medienarbeit, „Learning by Doing“ – praktisch arbeiten, selbst gestalten
  • Rolle der Medien im Projekt ist klar erkennbar; Einsatz von Technik ist plausibel; kompetenter und verantwortungsbewusster Umgang mit genutzten Medien
  • Zusammenhang von medialem Format, technischen Geräten, ausgewählten Textsorten und der Aneignung von Lesekompetenz
  • Nachvollziehbare Zielbeschreibung, wie Leseförderung mit digitalen Medien für die entsprechende Zielgruppe erreicht werden soll

Partizipative Einbindung der Kinder und Jugendlichen:

  • Niedrigschwelliger Zugang zum Angebot für teilnehmende Kinder- und Jugendliche (Orientierung an Interessen, Kompetenzen, Lebenswelt der Teilnehmenden)
  • eigenverantwortliche Teilhabe- und Gestaltungsmöglichkeiten für Teilnehmende (partizipativ, interaktiv)
  • Förderung von Sozialkompetenz


Einbeziehung von Ehrenamtlichen zur Stärkung eines nachhaltigen zivilgesellschaftlichen Engagements in der Leseförderung


Einbeziehung von mindestens zwei Bündnispartnern (Antragsteller + zwei Bündnispartner) und nachvollziehbare Aufgabenverteilung zwischen den beteiligten Partnern und weiteren Akteuren
(Ehrenamtliche, Hauptamtliche, Honorarkräfte)


Stimmige Dauer und Frequenz
der angebotenen Formate


Weitere mögliche Aspekte:

  • Einbeziehung der Eltern/Familien/Erziehungsverantwortlichen und/oder der Öffentlichkeit (z.B. Informationsveranstaltung, Auftaktveranstaltung)
  • Einstiegsveranstaltung zu Beginn mit den Kindern und Jugendlichen zur Themenfindung im Team
  • Öffentliche Präsentation am Schluss (z.B. Ausstellung, digitales Endprodukt wie YouTube Video, Wiki, Blog, Profil, Seite in einem Netzwerk)

 


2. Ausgestaltung des Antragsverfahrens
  (Das Antragsverfahren baut auf dem Ursprungskonzept des dbv sowie der Weiterentwicklung im Rahmen von M6 freie Projektskizze auf)

Einstufiges Verfahren:

  • Entwicklung einer neuartigen Idee zum Vorhaben
  • Gewinnung von zwei lokalen Bündnispartnern
  • Antragstellung über die Förderdatenbank ist obligatorisch (keine separaten Antragstellung)
  • Skizzierung des Vorhabens in der Datenbank, dort entsprechende Angaben zu Bündnisstruktur, Sozialraum und  Zielgruppe, bzw. Art der Zielgruppenansprache (Erreichung der Zielgruppe, pädagogische Ziele)
  • Angaben zum Einsatz von Ehrenamt und zur Nachhaltigkeit
  • Vorkalkulatorische Angaben im Kapitel „Kalkulation“ zu den real benötigten Mitteln (Hinweis: Excel-Kalkulationsblatt wird zur detallierten Kalkulation zur verfügung gestellt [sh. Anhänge]!)
  • Formale Prüfung des Antrags auf Richtigkeit und Vollständigkeit durch das Projektbüro beim dbv
  • Entscheidung über die Förderung durch eine Jury
  • Anschließend offizielle Bewilligung und Erstellung des Zuwendungsvertrags
  • Maßnahmenumsetzung

Rahmenbedingungen für die lokalen Vorhaben:

  • Zielgruppe sind bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren
  • Das Projekt muss mindestens von drei Partnern realisiert werden
  • Der Einsatz von Honorarkräften ist möglich (z.B. Medienpädagoge, Autor, Künstler, Übersetzer)
  • Der zeitlicher Umfang und das Format sind frei wählbar
  • Die Finanzierung von bereits laufenden Projekten ist ausgeschlossen
  • Auch Vorhaben, für die bereits anderweitig öffentliche Fördermittel zur Verfügung stehen, können nicht gefördert werden
  • Mit der Durchführung des Projektes darf erst nach der formalen Bewilligung des Antrags durch den dbv begonnen werden. Ausgaben die vorher entstehen, sind nicht zuwendungsfähig, werden also nicht erstattet
  • Die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen muss freiwillig sein
  • Die Veranstaltungen müssen außerunterrichtlich stattfinden, d.h. kein Angebot findet in den verpflichtenden Unterrichtszeiten statt, nicht im gebundenen Ganztag, nicht an schulischen Projekttagen. Angebote können jedoch an Schulen stattfinden, wenn die Schule z. B. Räume zur Verfügung stellt
  • Es muss ein zusätzliches und ergänzendes Angebot sein. Es dürfen damit keine laufenden Projekte ersetzt werden

 

Finanzierung
Gefördert werden die Ausgaben, die für die Durchführung notwendig sind.

  • Förderfähige Ausgaben sind zum Beispiel:
  1. Honorare für Medienpädagogen, Autoren, Künstler, Übersetzer etc. inkl. Künstlersozialkassenbeiträge (unter Vorlage einer detaillierten Stundenaufschlüsselung und Erläuterung der inhaltlichen Einbindung)
  2. Aufwandsentschädigung: nur für Ehrenamtliche
  3. Sachausgaben:
    Informationsveranstaltung/Präsentationsveranstaltung
    Werbemaßnahmen (Flyer und Plakate) zur Erreichung der Zielgruppe und/oder Gewinnung von Ehrenamtlichen. Giveaways sind nicht förderfähig.
    Technik: Die zur Durchführung der Maßnahme unabdingbar notwendigen technischen Basisgeräte (z.B. elektronische Lesestifte, Tablets, Laptop, Beamer, Leinwand) können beantragt werden. Die Begründung muss sehr sorgfältig erfolgen und nachvollziehbar sein (Anhang "Bedarf technische Basisgeräte" ist obligatorisch auszufüllen). Es muss eine schriftliche Erklärung vorliegen, dass die Geräte im Bündnis noch nicht vorhanden sind. Sofern aufwändige Technik benötigt wird, muss die Verhältnismäßigkeit der Ausgaben über die Projektlaufzeit gegeben sein. Andernfalls geht Ausleihe vor Erwerb.
    Verbrauchsmaterial: Arbeits- und Präsentationsmaterial, Bastelmaterial. Eine Auflistung in der Excel-Kalkulation ist notwendig.
    Exkursion: Gebühren/Eintritte in Museen, Theater etc. für Teilnehmende, Ehrenamtliche und Honorarkräfte. (Ausgaben für Hauptamtliche sind nicht förderfähig.)
    Mieten:
    Ausgaben für Mieten müssen in einem angemessenen Verhältnis zu den anderen Ausgaben stehen. Nutzen Sie jedoch vorrangig die Möglichkeit, sich als Veranstatlungsort bekannt(er) zu machen.
    Ausgaben für lokale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Medien:
    Deren Einsatz muss inhaltlich in das Konzept integriert sein. Die Anzahl der Medien muss im Verhältnis zur Anzahl der Durchführungen und Teilnehmenden stehen
    Lokaler Transport:
    Fahrten für Teilnehmende, Ehrenamtliche und Honorarkräfte zur Durchführung und/oder Exkursionen (Ausgaben für Hauptamtliche sind nicht förderfähig.)
    Ggf. Reisekosten, Übernachtungskosten und/oder Verpflegung
    während der Durchführung:
    Für Teilnehmende, Ehrenamtliche und Honorarkräfte (Ausgaben für Hauptamtliche sind nicht förderfähig.)
    Qualifizierung für
    Ehrenamtliche:
    Die Qualifizierung wird durch den Verbundpartner des dbv, die Stiftung Digitale Chancen, angeboten. Die Teilnahme für Ehrenamtliche ist kostenlos. Reisekosten können beantragt werden.

           

  • Folgende Ausgaben sind nicht förderfähig, d.h. von der Förderung ausgeschlossen:

           - Personalausgaben für hauptamtliches Personal (auch Minijobs, FSJ, BFD)
           - Honorare für die Konzepterstellung und Antragstellung des Projektvorhabens
           - Investitionen
           - Infrastruktur, Anschaffungen, Möbel (Geräte sind nur bedingt förderfähig)
           - Infrastruktur wie Büro- und Betriebskosten
           - Internetanschlüsse

  • Eine Verwaltungspauschale in Höhe von 5 % kann auf die am Ende verausgabten und anerkannten Fördermittel gezahlt werden
  • Es werden keine finanziellen Eigenmittel erwartet, jedoch sind Eigenleistungen nicht finanzieller Natur notwendig (Einsatz von hauptamtlichem Personal bzw. Konzept- und Administrationskosten)
  • Obergrenze Fördermittel: 25.000 €
  • maximale Projektlaufzeit: 30.06.2017

Die Gesamtausgaben müssen durch entsprechende und angemessene Summen/Ausgaben in einzelnen Positionen aufgeführt und schlüssig belegt sein. Die Antragsteller können sich dabei an der geplanten Teilnehmerzahl und der Dauer des Angebots orientieren. (Grundsätzlich sollten ca. 15-20 Kinder/Jugendliche pro Durchführung kontinuierlich erreicht und begleitet werden.)

Die Antragsfrist endet am 31.08.2016. Der Antrag muss zwingend über diese Förderdatenbank gestellt und eingereicht werden. Zudem muss der Antrag auch schriftlich an den 

Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Fritschestraße 27-28
10585 Berlin

übermittelt werden.


Folgende Dokumente sind dem Antrag vollständig ausgefüllt beizulegen:
- Excel-Kalkulationsblatt (Bitte in der Förderdatenbank hochladen und postalisch an den dbv übermitteln)
- Bedarf technische Basisgeräte (Bitte postalisch übermitteln)
- Kooperationsvereinbarung (Bitte postalisch übermitteln)
- Allgemeine Darstellung der Einrichtung (Bitte in der Förderdatenbank hochladen oder per E-Mail an den dbv übermitteln)
Sie finden entsprechende Muster-Dokumente zum Herunterladen unter Anhänge zu dieser Maßnahmebeschreibung sowie in der Antragsmaske selbst.